Stark gewollt vom Obersten Rat der Verteidigung, wurde es kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 fertiggestellt.
Es wurde mit vier Langstreckenkanonen (circa 13 km) ausgestattet, die sich drehen und alle Pässe und Übergänge, die potenziell der österreichischen Gefahr ausgesetzt waren, verteidigen konnten, indem sie Ziele am Passo del Foscagno, an den Bocchette di Pedenolo, am Passo delle Torri di Fraele, am Stelvio und im Valfurva trafen.
Es war die Aufgabe der italienischen Beobachter, die auf den angrenzenden Höhen positioniert waren, dem Kommando der Festung die Ziele zu melden, auf die geschossen werden sollte.
Auf diese Meldungen folgte eine Reihe von Überprüfungen der Genauigkeit der Trajektorie, die die Unterstützung von Leuchtspurgeschossen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommando und im Einsatzgebiet befindlichen Stellungen erforderte.
Die Garnison, die bis zu 80 Männer beherbergen konnte, war in allen Aspekten autonom.
Sie verfügte über Vorräte an Munition, die in den unzähligen Lagerräumen eingelagert waren, über ein solides Munitionslager, über ausreichende Lebensmittel- und Wasserressourcen, um einen Monat Belagerung zu ermöglichen, und sogar über einen großen Dieselgenerator, der die notwendige Energie lieferte, um die gesamte Struktur zu beleuchten.
Die äußeren Verteidigungen, wie der Graben, die Stacheldrahtzäune, der imposante Wall, die versenkbaren gepanzerten Türme und die Schiebebrücke, zusammen mit der soliden Struktur der Granitmauern und der dicken Metalltüren und -fenster, machten die Festung praktisch uneinnehmbar.
Die Festung setzte ihre Aktivitäten bis 1958 ununterbrochen fort. Danach wurde sie stillgelegt und erlebte fast ein halbes Jahrhundert der Vernachlässigung.
Im Jahr 2003 wurde sie durch eine umfangreiche Restaurierung der Gemeinschaft zurückgegeben und im Herbst 2014 wurde sie offiziell unter den Schutz und das Eigentum der Gemeinde Valdisotto übergeben, die sich um ihre Entwicklung und Wertschätzung kümmert.
Öffnungszeiten
Jeden Tag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Preise
- Einzelner Erwachsener: € 5,00
- Kinder bis 10 Jahre: kostenlos
- Menschen mit Behinderungen: kostenlos - Ermäßigter Eintritt für 1 Begleitperson: € 2,50
- Gruppen über 10 Personen: € 4,00 pro Person
Zugänglichkeit
Die Festung, ein historisches Militärgebäude, entspricht leider nicht vollständig den Anforderungen an die Zugänglichkeit für motorisch eingeschränkte Personen: nur das Erdgeschoss ist zugänglich.