Im Buglio-Viertel der Kirche S. Barbara sind das Datum und der Grund für den Bau genau bekannt: Im 1511 wollte man den Schutz vor einer Epidemie bittend, die vom nahegelegenen Tirol aus drängte.
Das Gebäude hat ein einziges Schiff, aber es gibt keine sicheren Informationen über die Innenmalereien, die 1522 an einen gewissen Bartolomeo pictori de Grosio in Auftrag gegeben wurden. Die Kirche blieb bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts aktiv. 1821, nach den napoleonischen Gesundheitsvorschriften, wurde neben der Kirche ein Friedhof erbaut, der genau hundert Jahre lang bis 1921, dem Jahr seiner Weiheaufhebung und Abriss, seine Funktion behielt.
An der Wand des Gebäudes bleibt zur Erinnerung an die Anwesenheit des Friedhofs eine Serpentinplatte erhalten, auf der ein Schädel mit zwei gekreuzten Knochen und eine Beschriftung abgebildet sind, die an die Notwendigkeit erinnert, Almosen für die Verstorbenen zu geben.
Kürzlich restauriert und dank einer Spendensammlung ist sie derzeit besuchbar.